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Rainbow Mountain Peru

Rainbow Mountain Peru

Hallöchen,

es ist morgens, 4 Uhr morgens. Es ist noch dunkel und ich stehe in einer Gasse Cusco’s und warte auf einen Van, der mich jeden Moment abholen sollte. Meine blonden Haare verstecke ich unter meinem Schal. Mit Adleraugen beobachtet meine Gastmutter mich aus ihrem Fenster, damit ich nicht weggeschnappt werde. So begann mein Tagestrip zu den Regenbogenbergen. Andere Länder – andere Starts zu aufregenden Tagen 😉

Hello again,

it is morning, 4 o’clock in the morning. It’s still dark and I’m standing in an alley of Cusco and waiting for a van to pick me up any moment. I hide my blond hair under my scarf. With eagle eyes my host mother watches me from her window, so I’m not snatched away. So began my day trip to the rainbow mountains. Other countries – other starts on exciting days 😉

Der Van war ungemütlich, die Fahrt holperig, aber irgendwie schaffte ich es doch noch einzuschlafen, nachdem wir die Stadt verließen. Ich kannte vorher niemanden der Gruppe, hörte aber gleich, dass die meisten deutsch sprachen. Nach ca. 1,5 Stunden machten wir eine kleine Frühstückspause, es gab einen Pfannkuchen, Croissant-artige Brötchen und Marmelade. Dazu künstlichen Saft und Tee. Da es heute noch hoch hinaus gehen sollte, stärkte ich mich mit einem Mate de Coca Tee.

Es war A*kalt! Mir war bewusst, dass es in Peru gerade später Herbst bzw. Winteranfang war, aber je näher wir den Bergen kamen, desto kälter wurde es. Leider hatte mich darauf keiner im Reisebüro hingewiesen und ich war noch total unerfahren mit Bergen. So war ich also leider nicht angemessen gekleidet. Ich wünschte mir das erste mal so einen hässlichen Schneeanzug aus meiner Kindheit zurück ^^

Wir machten kurz nach dem Frühstück nochmal Halt, um uns ein Tal anzuschauen. Der Guide erklärte uns dazu etwas, sowie welche Sachen um uns herum angebaut wurden (Kartoffeln, Mais, Quinoa).

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The van was uncomfortable, the ride bumpy, but somehow I managed to fall asleep after we left the city. After about 1.5 hours we had a small breakfast break, there was a pancake, croissant-like small breads and jam. Add artificial juice and tea. As it should go even higher today, I prepared myself with a Mate de Coca tea.

It was f* cold! I was aware that it was just late autumn or early winter in Peru, but the closer we got to the mountains, the colder it got. Unfortunately none of them had told me in the travel agency and I was still totally inexperienced with mountains. So I was not dressed appropriately. I wished for the first time such an ugly snowsuit from my childhood back ^ ^

Shortly after breakfast we stopped again to look at a valley. The guide explained something to us and what things were grown around us (potatoes, corn, quinoa).

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From there I was able to see how the street continues…. I was not excited about it!

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Als wir am Startpunkt des Wanderweges ankamen, war es so kalt, dass wir unseren Atem sehen konnten… Eine Strecke ist 5km lang und zwei aus unserer Gruppe nahmen sich gleich ein Pferd, da sie befürchteten den Weg nicht zu schaffen. Ich war ganz optimistisch und stratzte drauf los.

Keuch! Nach nur ca. 2,5 Kilometern war ich sowas von fix und fertig, dass auch ich befürchtete, niemals oben anzukommen. Die Luft war sehr dünn, ich war auf einer für mich ganz neuen Höhe unterwegs (4.400-4.600 Höhenmetern). Ich gab schweren Herzens auf und nahm mir für die nächsten 2 km ein Pferd. Die Sattle sind sehr bequem und mein Pferdeführer hatte auch ein ganz angenehmes Tempo. An einer Stelle sah ich dann ein Mädchen, der es so schlecht ging, dass sie nicht mal mehr auf dem Pferd sitzen konnte. Na dann schlage ich mich ja gar nicht sooooo schlecht 😉

Es waren gefühlte 0°C, aber wenn die Sonne mal kurz raus kam, waren es gleich gefühlte 20°C, welche dann aber mit der Sonne auch gleich wieder verschwanden.

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When we arrived at the starting point of the trail, it was so cold that we could see our breath … One track is 5km long and two of our group immediately took a horse, fearing they would not make it. I was quite optimistic and started my hike.

Gasp! After only about 2.5 kilometers, I was so tired that I too feared never to arrive at the top. The air was very thin, I was on a completely new height for me (4,400-4,600m). I gave up with a heavy heart and took a horse for the next 2 km. The saddles are very comfortable and my horse handler also had a very comfortable pace. At one point I saw a girl who felt so bad that she could not even sit on the horse. Well then I do not sooooo bad 😉

It felt like 32°F, but when the sun came out for a short time, it felt like 68°F, which then disappeared with the sun again.

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Mein Pferd hatte ich leider nicht fotografiert.

Nach dem Ritt mit dem Pferd waren immer noch die letzten ca. 500 meter selbst zu gehen. Ich war schon auf fast 5.000m Höhe und fühlte mich gar nicht gut. Ich konnte aber schon einige Farben erkennen und wollte nicht aufgeben. Langsam, Schritt für Schritt und mit vielen Pausen näherte ich mich einer Erhöhung auf ungefähr 5.100m Höhe, von der aus man schon einen sehr schönen Blick auf die Farben des Berges hatte.

Wunderschön!

Ich trank noch einen Mate de Coca Tee gegen meine Höhenkrankheit und versuchte mich zu sammeln. Ich war super unschlüssig, ich überlegte die letzten 200m nicht mehr hinauf zu steigen. Es ging ab hier sehr steil bergauf und das auf Schnee..

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Unfortunately, I did not take my picture of my horse.

After the ride with the horse were still the last 500 meters to go yourself. I was already at 5,000m and I did not feel well. But I could already see some colors and did not want to give up. Slowly, step by step and with many breaks, I approached an elevation to about 5,100m, from which I already had a very nice view of the colors of the mountain.

Beautiful!

I drank another mate de coca tea for my altitude sickness and tried to collect myself. I was super hesitant, I thought about not to ho up the last 200m. It went from here very steep uphill and on snow ..

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Ich hörte den Menschen um mich herum zu, während ich meinen Tee trank. Es gab zwar viele Sprachen, welche ich nicht verstehe, aber eben auch deutsch, englisch und spanisch. Ich hörte wie begeistert diejenigen, welche von der Spitze zurückkamen, über die Aussicht sprachen und es packte mich wieder der Ehrgeiz. Ich bin schon so weit oben, dann schaffe ich das doch auch noch! Es ist unwahrscheinlich, dass ich jemals in meinem Leben nochmal an diese Stelle kommen werde, dann darf ich jetzt nicht aufgeben! Und so ging ich vollen Mutes weiter hinauf Richtung Bergspitze. Ich musste alle paar Schritte anhalten, da ich nicht atmen konnte und mit etwas Schwindel kämpfen musste, aber langsam kam ich der Spitze dann auch immer Näher.

I listened to the people around me while I drank my tea. There were a lot of languages, which I do not understand, but also German, English and Spanish. I heard how excited those who came back from the top talked about the view and ambition seized me again. I’m already so high up, then I can do it too! It is unlikely that I will ever come to this place again in my life, then I can not give up now! And so I went full of courage further up the mountain peak. I had to stop every few steps, because I could not breathe and had to fight with a bit of dizziness, but slowly I came closer to the top.

Natürlich war ich etwas traurig, dass die Farben zum Teil vom Schnee verdeckt waren und um einiges blasser als auf vorher gesehenen Fotos. Aber es war auch Winter, vielleicht sieht es im Sommer (Nov-Feb) ja besser aus!

Of course, I was a little sad that the colors were partly hidden by the snow and a lot paler than on previous photos. But it was also winter, maybe it looks better in the summer (Nov-Feb)!

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Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich es geschafft! Stolz wie Bolle führte ich ein kleines Hurra Tänzchen auf, nur um dann zu merken, dass ich dafür gar keine Luft in meinen Lungen über hatte. Ich kam so in Atemnot, dass ich mich fast übergeben musste. Ich konnte mich aber nochmal fangen und dann die Aussicht genießen. Atemberaubend war sie ja automatisch, aber auch wirklich schön!

Ich muss sogar sagen, dass mir die den Regenbogenberg entgegengesetzte Aussicht mindestens genauso gut gefiel, wenn nicht sogar besser. Die schneebedeckten Berge hatten eine wahnsinns Tiefe und strahlten eine unglaubliche Ruhe aus.

After an eternity, I had done it! Proud as hell, I performed a little hurray dance, only to realize then that I had no air in my lungs at all. I was so breathless that I almost vomited. I could catch myself again and then enjoyed the view. Breathtaking automatically, but it was really nice!

I even have to say that I liked the opposite view at least as much, if not better. The snow-covered mountains had a terrific depth and radiated an incredible peace.

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Bergab ging es natürlich etwas einfacher, macht mir persönlich aber immer etwas Probleme mit meinen Knien. Nach gut 50 Minuten war ich dann aber zurück bei dem Van und echt kaputt! Ich hatte für die Anstrengung auch zu wenig Wasser getrunken und holte das nun nach. Ich war auch froh, dass wir auf dem Rückweg nochmal einen Stop für ein Mittagsessen machten, ich war trotz Snacks am Verhungern…

Gegen 17 Uhr war ich dann zurück in Cusco und wollte einfach nur noch schlafen.

Of course, it was a bit easier downhill, but I always have some problems with my knees. After about 50 minutes, I was back at the van and really exhausted! I also drank too little water for the effort and then picked it up. I was glad that we made a stop for a lunch on the way back, I was starving in spite of snacks …

At 5 pm we were back in Cusco and I just wanted to sleep.

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Alles in allem kann ich diese Wanderung sehr empfehlen. Nimm dir auf alle Fälle genug Wasser mit, vielleicht auch Mate Tee in einer Thermoskanne. Zieh dich seeehr warm an und schon kann es los gehen 😉

Liebe Grüße, deine Josie

All in all, I highly recommend this hike. Be sure to bring enough water, maybe mate tea in a thermos. Get dressed very warm and you’re ready to go 😉

All the best, your Josie

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