Fashion

Textilkunde #2 Viskose

ViskoseHallöchen,

wie in dem letzten Textilkundebeitrag angekündigt, möchte ich dir als nächstes etwas über Viskose erzählen. Ich bin wirklich froh, dass der erste Beitrag über Baumwolle aus der Reihe gut ankam und umso gespannter bin ich, was du zu meinem absoluten Lieblingsstoff sagst.

Ich liebe Viskose, nicht nur nach den Fakten, sondern vor allem auf der Haut bzw. am Körper 😉 Sie ist zwar eine chemisch hergestellte Faser, allerdings auf Zellulose-Basis. Viskose ist leicht wie Seide und doch saugfähiger als Wolle oder Baumwolle. Da für die Produktion von Viskose weniger Anbaufläche, Dünger, Wasser und Pestizide gebraucht wird, werden Viskosefasern inzwischen als gute Alternative zur umweltbelastenden Baumwolle diskutiert.

Die wichtigsten Eigenschaften von Viskose:

  • hohe Saugfähigkeit
  • angenehmes Hautgefühl
  • knitterärmer als Baumwolle, lässt sich sehr leicht bügeln
  • biologisch abbaubar
  • preiswert
  • lässt sich gut färben und bedrucken

viskose.jpg

Ich liebe vor allem Blusen aus Viskose, sie fallen sehr schön und sind dabei sehr luftig leicht. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind Kleider, Blusen, Röcke, Blazer/Sakkos oder Hosen, auch Bettwäsche und Bettlaken. Viskose besitzt eine mangelnde Dehnbarkeit und fällt daher immer locker.

Pflegehinweise, damit deine Viskose-Produkte ein langes Leben haben:

  • Viskose kann problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden
  • man sollte sie nicht heißer als 40°C im Schonwaschgang waschen, ich wasche sie bei 30°C mit meiner anderen Buntwäsche zusammen und sie blieb bisher immer im Originalzustand
  • bei zu heißer Wäsche kann sie einlaufen
  • immer mit Flüssigwaschmittel waschen, da sich Pulver in dem feinen Gewebe festsetzen kann und dieses stumpf werden lässt
  • es lässt sich am besten im feuchten Zustand bügeln

Wie wird Viskose hergestellt?

Bei der Viscose Herstellung wird in einem aufwendigen Verfahren aus Hölzern Zellstoff (Cellulose) gewonnen und chemisch weiterverarbeitet. Dies geschieht durch den Einsatz von Natronlauge und Schwefelkohlenstoff, die den Zellstoff zunächst zersetzt. Es entsteht eine zähflüssige Masse, die als viscos (zähflüssig) bezeichnet wird. Von dieser Zwischenstufe der Herstellung hat die fertige Viskose ihren Namen erhalten. Im Anschluss folgen verschiedene Entlüftungen und Trennverfahren, bis eine stabile Faser gesponnen werden kann. Als Viskose bezeichnet man das gewonnene Filamentgarn, Viskosefasern sind die Spinnfasern.

Viskose_2.jpg
diese tolle Übersicht habe ich auf www.klingel.at gefunden (via google)

Wie findest du Viskose-Produkte? Hast du viel aus Viskose? Gibt es eine andere Stoffart, die du lieber magst?

Hier ein paar Blusen aus Viskose:

Liebe Grüße, deine Josie

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