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Heute starte ich die 28-Tage-Saft-Challenge!

green-juiceHallöchen,

heute ist es soweit, ich werde mich ab heute für 28 Tage nur von selbst gepressten Säften ernähren. Oh man, ich bin total aufgeregt und gespannt. Ich werde dir jede Woche einen Bericht schreiben und dir erzählen wie es mir bei der Challenge geht. Jetzt möchte ich dir erstmal vorab erklären, warum ich diese verrückte Challenge mache…Warum ich überhaupt eine Saftkur mache? Ich versuche jetzt schon seit zwei Jahren abzunehmen, mache mal mehr mal weniger Sport und meine Ernährung ist bis auf ein paar Ausnahmen echt nicht schlecht, aber ich verliere einfach kein Fett, eher im Gegenteil. Ich habe nun schon an meiner Psyche gearbeitet, denn auch die kann sich stark auf Gewichtszu- oder abnahmen auswirken. Mir fiel auch auf, dass mein Fett oft schmerzt, wenn man auch nur ein bisschen rein kneift, was auf eine starke Übersäuerung des Fettes zurück zu führen ist. Nur Basenfasten machen, schien mir irgendwie nicht genug, ich wollte meinen Körper einmal komplett entgiften. Die Kur ist also nicht als Diät gedacht, sondern eher als Vorbereitung auf eine Ernährungsumstellung. Zum Plan gehört es auch morgens und abends eine halbe Stunde Sport zu machen. Das wird nicht einfach, da ich dreimal die Woche jetzt schon um 5 Uhr aufstehe, aber wenn ich morgens etwas weniger trödel sollte ich das unterbringen können. Ich werde dann morgens Yoga machen und abends laufen gehen. Das ist zumindest bisher der Plan. Bisher war ich leider nie auf lange Zeit konsequent, aber mit 28 Tagen als Start sollte sich ja der Sport und die gute Ernährung schon etwas in meine Routine einbetten.

Ich habe in den letzten Monaten immer wieder darüber nachgedacht eine Saftkur zu machen und habe mir die bekannten wie kaleandme und Co angeschaut. Diese Kuren, bei denen man alle Säfte fertig und durchnummeriert zu gesendet bekommt, kosten aber echt nicht wenig und kamen daher für mich nicht in Frage. Eine Kollegin zeigte mir dann vor ca. 4 Wochen eine App auf ihrem Handy, die sie sich für die Rezepte runtergeladen hatte.

Das war die „Jason Vale 28-Day JUICE“App, eine Anleitung für die 28-Day Super Juice Challenge mit allen Rezepten, Videos zu jedem Rezept und vielen weiteren Informationen. Jason Vale war mir zwar nicht unbedingt sympathisch, aber die App ist unglaublich gut aufgebaut! Leider gibt es dieses Programm nur auf englisch. Bei den Vorbereitungen auf diese Challenge war ich auch auf seiner Homepage ( www.juicemaster.com ) und habe mir noch das entsprechende Buch dazu bestellt. Dabei sah ich auch, dass er auch 3-, 5- und 7- Tagespläne hat, aber da hatte ich mir die 28 Tage schon vorgenommen und wenn ich mir erst einmal etwas vornehme…. 😉 Ich bin ein Mensch, der Herausforderungen braucht^App.png

Sind 28 Tage nicht etwas übertrieben???

Das werde ich zur Zeit von Freunden sehr häufig gefragt^^ Ich habe schön öfter mal für 14 Tage gefastet und hatte dabei auch nie Probleme, weswegen ich mir hierbei keine Sorgen mache. Und ich nehme ja Nahrung zu mir, nur eben in flüssiger Form.

Ein paar der Säfte habe ich vorab schon probiert und sie waren bisher alle lecker^^

Was braucht man für diese Challenge?

Das wichtigste ist ein Entsafter. Ich habe mir den von meiner Kollegin ausgeliehen, da ich keinen eigenen habe und erst nach der Challenge entscheiden möchte, ob ich einen kaufe.

Außerdem brauchst du einen Mixer, da manche Zutaten (zB Avocado) nicht gepresst werden müssen, sondern zum gepressten Saft dazu gemixt werden. Dabei solltest du einen Mixer nehmen, der auch mit Eiswürfeln keine Probleme hat, die werden nämlich zu vielen Säften empfohlen.

Frisches Obst und Gemüse sind gefragt. Es gibt auch keine ausgefallenen oder exotischen Zutaten, sodass man eigentlich alles im normalen Supermarkt findet. Ich werde allerdings manche Gemüsearten gefroren verwenden, da der Januar nicht gerade die Zeit für wirklich frisches Gemüse ist. Ich glaube eh, dass gefrorenes Gemüse oft gesünder ist als das „frische“, da das gefrorenen noch an der Pflanze fertig reifen durfte und dann erst eingefroren wurde. Gerade importiertes Gemüse und Obst wird oft unreif geerntet und reift dann im Flugzeug/Containerschiff nach, dabei können doch gar nicht mehr alle Vitamine und Nährstoffe vorhanden sein, oder?Spinatsmoothie.jpg

Wie genau funktioniert die Challenge?

Man startet den Tag erst einmal mit einem großen Glas Wasser. Empfohlen wird dabei noch ein Spritzer Zitrone oder Limette. Anschließend soll man 30 Minuten intensiv Sport machen und dabei richtig ins Schwitzen kommen. Danach trinkt man eine große Tasse Kräutertee (zB Pfefferminz), zur Aufpeppung wird ein Teelöffel Manuka-Honig empfohlen, ich werde den Tee aber so trinken.

Um 9 Uhr morgens steht dann der erste Saft auf dem Plan – ein Shot, also ein kleiner Saft. Ich werde den Shot aber immer schon um 6 Uhr morgens trinken, da ich anschließend zur Arbeit losfahre und ich das vorher erledigen möchte. Es gibt zwei unterschiedliche Shots die sich immer abwechseln. Am ersten Tag, also heute, gibt es den „Ginger Shot“, also einen Ingwersaft. Genaue Rezepte werde ich euch nicht verraten, da ich mich damit strafbar machen würde. Das Buch zu der Challenge mit allen Rezepten ist aber gerade runter gesetzt! Der Shot ist extrem scharf und ich muss Tee hinter her trinken um wieder Luft zu bekommen, ich denke das wird in den nächsten Tagen noch besser^^ Der zweite, sich mit dem ersten abwechselnden, Shot ist der „Natural Elektrolyte Shot“. Bei jedem Rezept steht übrigens auch dabei, warum man diesen Saft mit den Zutaten trinkt, also was er im Körper bewirkt bzw. an Bedarf abdeckt.

Man soll seinen Tag für die Challenge nicht extra umgestalten (außer dem Sport am morgen) und einfach normal weiter machen. Zum Frühstück um 10 Uhr steht dann der erste richtige Saft auf dem Plan, den ich mir dann schon vorher morgens zu hause fertig gemacht und eingepackt habe. Dieser Saft ist immer sehr energiereich und proteinreich, damit man gut in den Tag starten kann. Es handelt sich hierbei ja um kein Fasten, also die Säfte sind wirklich dickflüssig und sattmachend!

Um 13 Uhr gibt es dann einen weiteren Saft zum Mittag, dieser ist aber dünnflüssig und eher leicht, was ich super finde, denn ich erkranke bei schwerem Essen sehr leicht am Suppenkoma… =) Genau den gleichen Saft gibt es dann wieder um 16 Uhr, damit auch nachmittags der Zuckerspiegel nicht in den Keller fällt und man keine Heißhungerattaken bekommt.green-smoothie.jpg

Abends nach der Arbeit steht dann wieder 30 Minuten intensiver Sport auf dem Programm. Zweimal am Tag duschen finde ich nicht so toll für die Haut, das ist also bisher mein einziger negativer Punkt an diesem Plan, aber diese Verteilung wird schon seinen Grund haben ( der bestimmt auch irgendwo im Buch erklärt wird…). Erst nach der zweiten Sporteinheit (empfohlen um 19 Uhr) soll man seinen letzten Saft des Tages trinken. Dieser ist der gleiche Saft, wie der den man um 10 Uhr getrunken hat. Also wieder ordentlich Protein, um dem Körper nach dem Sport auch etwas zurück zu geben.

Ich weiß noch nicht genau, wie ich den Abend an den Abenden umsetzen kann, an denen ich noch tuppern gehe. Wenn ich mich an den Plan halte und den letzten Saft erst nach dem Sport trinke, heißt es an den Tagen bis ca. 21/22 Uhr durchhalten, bis es „Abendessen“ gibt.

Ein bis zwei Stunden vorm Schlafen gehen soll man wieder eine große Tasse Kräutertee trinken, wobei Kamillentee für einen besseren Schlaf empfohlen wird.

Was soll man in Not-Hunger-Situationen tun?

Es gibt auch dafür einen Plan: Höchstens einmal am Tag darf man feste Nahrung in Form von zB einer Avocado mit schwarzem Pfeffer oder einer Banane. Empfohlen wird aber de  Hunger mit einem Gemüsesaft auszugleichen wie zB mit Karottensaft – natürlich frisch gepresst. Erlaubt ist aber auch ein Riegel zu essen, für die, die unbedingt etwas kauen möchten 😉 Ich werde versuchen ohne diese Ausnahme aus zu kommen, kann mir aber vorstellen, dass ich sie an Tagen, an denen ich noch 1-2 Tupperpartys nach der Arbeit habe, brauchen werde.

Was darfst du während dieser Zeit trinken?

Kräutertee und Wasser, das wars. Und das wird für mich der schwerste Teil. Denn auf ungesundes Essen zu verzichten fällt mir relativ leicht, aber auf ungesunde Getränke wie Cola oder Ginger Beer (Inwerlimonade)? Das fällt mir immer wahnsinnig schwer…

Ich werde mir mein Wasser mit Limettenscheiben und Minze aufpeppen (wie im Plan empfohlen) und mir morgens für den Verzicht auf Kaffee auch mal grünen Tee erlauben.Jason Vale.png

So, das waren glaub ich alle wichtigen Infos zu der Kur. Wenn du quasi hautnah dabei sein möchtest kannst du mir gerne auf Snapchat (josie.jolie) folgen, denn da werde ich versuchen jeden Saft und meine Meinung dazu zu snappen (soweit mir das auf der Arbeit möglich ist).

Hast du noch Fragen? Schreibe mir gerne Fragen oder auch deine Erfahrungen mit Saftkuren in die Kommentare, ich werde das dann in meinen Bericht der ersten Woche mit aufnehmen!

Liebste Grüße, deine Josie

 

 

3 Kommentare zu „Heute starte ich die 28-Tage-Saft-Challenge!

  1. Oh ich bin gespannt wie es mit der Saftkur klappt.
    Ich wollte auch schon immer mal eine machen aber irgendwie fehlt mir einfach die
    Lust und der wille die Säfte selbst zu machen :S
    Einen sehr schönen Blog hast du ! 🙂
    liebst Mel

    Gefällt 1 Person

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